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Selbsthilfegruppen für Eltern

Selbsthilfegruppen speziell für Eltern

Familien, deren Alltag durch ein behindertes und/oder chronisch erkranktes krankes Kind bestimmt wird, haben oft ein zusätzliches Maß an Lebensbewältigung zu leisten. Die Behinderung bzw. chronische Erkrankung beeinflusst den Lebensentwurf jedes einzelnen Familienmitglieds sowie der die Familie als Ganzes – und ihre Bewältigung hängt häufig davon ab, wie dem Kind und seiner Familie die Auseinandersetzung mit der Krankheit, ihrer Behandlung und der Therapieanforderungen gelingt. 

Für Eltern von Kindern mit gastroenterologischen Erkrankungen besteht die Möglichkeit, sich an die Kinder- und Jugendärztinnen und -ärzte der GPGE zu wenden, damit diese sie in Diagnostik und Therapie beraten und begleiten können. 

Manchmal reicht jedoch die medizinische Hilfe allein nicht aus, um das Leben erkrankter Kinder und ihrer Familien zu erleichtern – und manchmal gerät das ganze Familiengefüge ins Wanken. Dann können Selbsthilfegruppen eine hilfreiche Ergänzung sein. Auch hier gibt es nicht immer Lösungen, aber viele Tipps zur Bewältigung des Alltags. Eltern, betroffene Kinder und ihre Geschwistern können erfahren, dass und wie es gelingen kann, Hand in Hand durch den Alltag zu gehen, mit allen Höhen und Tiefen. Manchmal kann man sich auch einfach aufgefangen fühlen, wenn es einmal allzu schwierig wird.

 

Was Eltern noch tun können

In gesundheitspolitischen Diskussionen um Reformen und Sparmaßnahmen wird immer häufiger die Frage gestellt: „Können nicht Erwachsenenärzte wie Allgemeinärzte oder Hausärzte / Internisten in ihrer Rolle als Familienärzte Kinder und Jugendliche gut behandeln oder betreuen?“ Eltern sollten an dieser Stelle klar und deutlich „NEIN“ sagen und darauf hinweisen, dass gerade Kinder mit Behinderungen und chronischen Erkrankungen auf altersgerechte Diagnostik und Therapie angewiesen sind, da sich die Erkrankungen bei Kindern oft anders äußern als bei Erwachsenen. 

Kinder sind noch nicht erwachsen und noch viel weniger kleine Erwachsene: „Jedes Kind hat ein Recht auf einem seinem Alter entsprechende fachärztliche Versorgung sowie auf ein Höchstmaß an Gesundheit.“ Das steht in der UN-Kinderkonvention von
1989, die seit 1992 in Deutschland in Kraft ist. Auch in Deutschland dürfen bei der gesundheitlichen Fürsorge von Kindern und Jugendlichen nicht ausschließlich betriebswirtschaftliche Faktoren im Vordergrund stehen, sondern sie sollte sich vor allem am individuellen Bedarf orientieren. 

Kinder brauchen Kinderärztinnen und -ärzte. Spezialisten fordern dies schon lange – und sie wiederum brauchen die Unterstützung der Eltern! Die folgende Seite soll dazu dienen, dass Familien leichter die zu ihnen passende Selbsthilfegruppe finden.