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Aktuelles

Bundesregierung und Fachgesellschaften geben Auskunft über Entwöhnung von Kindern nach Sondenernährung

GPGE-Geschäftsstelle

Die Bundesregierung beantwortete im August mithilfe der fachlichen Expertise der GPGE e.V. eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen zur Entwöhnung von Kindern bei Sondenernährung.

Wenn Kinder über eine Sonde ernährt werden, liegt in der Regel eine komplexe Erkrankung vor, die verschiedene Bereiche der Kinder- und Jugendmedizin, insbesondere die pädiatrsiche Gastroenterologie, betreffen kann. Die Ursachen für den Einsatz von Sonden sind vielfältig und reichen von gestörtem Ess- und Fütterverhalten bis hin zur schweren cerebral bedingten Schluckstörung.

In der Neonatologie gehört die Sondenernährung zu den Standardverfahren bei unreifen Frühgeborenen mit einer Schwangerschaftsdauer von weniger als 34 Wochen und bei Neugeborenen, die mit Infektionen oder anderen Problemen stationär behandelt werden. Der Antwort auf die Kleine Anfrage zufolge betrifft dies deutschlandweit rund 50.000 Kinder pro Jahr.

In fast allen Fällen werden die Kinder von der Sonde entwöhnt, bevor sie die Klinik verlassen. In seltenen Fällen können Kinder mit Stoffwechselstörungen, schwerer Herzinsuffizienz oder cerebral bedingter Schluckstörung jedoch auch mit Sonde nach Hause entlassen werden.

Die ausführliche Antwort auf die Kleine Anfrage finden Sie hier.